Kölner Telekomkonzern
Bei QSC sinken die Gewinne trotz Sanierung

Jeder fünfte Arbeitsplatz soll gestrichen, die Kosten um 25 Millionen Euro jährlich gesenkt werden: Der Kölner Telekomkonzern QSC übt derzeit den Kahlschlag, doch die radikale Sanierung greift bisher noch nicht.
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FrankfurtDer Kölner Telekomkonzern QSC kämpft trotz einer einschneidenden Sanierung mit sinkenden Gewinnen. Das Betriebsergebnis (Ebitda) fiel im ersten Quartal auf 9,1 Millionen Euro von 13,4 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Umsatz ging auf 104,7 Millionen Euro von 109,1 Millionen Euro zurück.

Das Problem: Der Vorstand hatte voriges Jahr die Geschäfte mit dem Auslagern von IT-Diensten sowie mit Speicherdiensten in Rechenzentren (Cloud Computing) zu optimistisch eingeschätzt. Verluste waren die Folge. Nun steuert die Unternehmensspitze dagegen und will jeden fünften von gut 1700 Arbeitsplätzen streichen. Im ersten Quartal fielen bereits 100 Jobs weg.

Der Kahlschlag ist Teil eines großangelegten Umbaus, mit dem die Kosten ab 2017 um 25 Millionen Euro jährlich gesenkt werden sollen. Der Vorstand hält an der Prognose fest und erwartet in diesem Jahr bei mehr als 400 Millionen Euro Umsatz ein Betriebsergebnis (Ebitda) von über 40 Millionen Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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