Kommentar zum HTC-Deal von Google
Teure Hardware

PremiumGoogle will die Hardware-Entwicklung stärken und übernimmt für 1,1 Milliarden US-Dollar Teile von HTC. Doch um an Apple und Samsung heranzukommen, wird der Zukauf nicht reichen. Ein Kommentar.

Der Preis dürfte Ruth Porat nicht den Schweiß auf die Stirn treiben. 1,1 Milliarden US-Dollar muss die Finanzchefin von Googles Mutterkonzern Alphabet an HTC überweisen, damit der Internetriese ein großes Team des Smartphone-Herstellers übernehmen kann. Angesichts eines Gewinns von mehr als 19 Milliarden Dollar im Geschäftsjahr 2016 ist das ein kleiner Posten.

Google will die Hardware-Entwicklung stärken, um im Premiumsegment mithalten zu können. Das haben Apple und Samsung unter sich aufgeteilt. Um deren Erfolgsmodell aber zu kopieren, reicht die Übernahme der HTC-Sparte nicht aus. Dafür müsste Porat deutlich mehr Geld freigeben – wie viel, lässt sich kaum abschätzen.

Das Geschäftsmodell...

 
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