Konjunkturabkühlung
Samsung senkt Umsatzprognose

Der südkoreanische Elektronik-Konzern Samsung Electronics hat seine Umsatzprognose für das laufende Jahr gesenkt und sich auch bei den Gewinnaussichten zurückhaltend geäußert. Der Grund dafür ist nicht nur die weltweite Abkühlung der Konjunktur.

HB SEOUL. Wie der weltgrößte Hersteller von Fernsehern und Speicherchips am Freitag mitteilte, wird der Umsatz voraussichtlich um mehr als zehn Prozent zulegen. Bislang war Samsung von einem 15-prozentigen Anstieg ausgegangen. Unter dem Strich werde das Unternehmen 2008 wohl mehr verdienen als im Vorjahr, sagte Konzernchef Yun Jong Yong bei der Jahreshauptversammlung am Freitag. Die endgültigen Ziele seien aber noch nicht gesetzt.

Analysten zufolge korrigierte Samsung seine Prognose nicht zuletzt wegen der weltweiten Konjunkturabkühlung nach unten. Als weiteren Grund nannten die Experten die laufenden Ermittlungen im Zusammenhang mit angeblichen Schmiergeldzahlungen des Konzerns an Behörden. Im abgelaufenen Jahr stieg der Umsatz um sieben Prozent auf umgerechnet 40,4 Mrd. Euro (63,2 Billionen Won). Der Nettogewinn lag bei 4,7 Mrd. Euro.

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