Konzern steigert Quartalsgewinn dank gestiegenem PC-Absatz
Dell steigt ins Mobilfunkprovider-Geschäft ein

HB PARIS/SAN FRANCISCO. Der weltgrößte Hersteller von Personal-Computern, Dell, will seine Angebotspalette erweitern und ab 2006 Mobilfunk-Verträge anbieten. Im September will der Konzern zudem über den Bau eines neuen Werkes in Osteuropa entscheiden.

„Wir sind in Verhandlungen mit allen führenden Telekombetreibern“, sagte Firmenchef Michael Dell der französischen Zeitung „Le Figaro“. Tests würden bereits mit dem US-Telekomkonzern Verizon Communikations unternommen. „Der Mobilfunkmarkt hat ein großes Potenzial ... Wir werden unsere tragbaren Computer auch weiterhin mit zusätzlichen Funktionen ausstatten, insbesondere solcher der dritten Generation der Mobilfunk-Telefonie“, sagte Dell. Auch die nächste Generation des Hochgeschwindigkeits-Internet, HSDPA, wolle der Konzern anbieten. Noch nicht entschieden sei über die Pläne eines neuen Werkes in Osteuropa. „Es ist möglich, dass wir ein Werk in Osteuropa bauen werden. Wir werden darüber im September entscheiden“, sagte Dell.

am Abend gab der Konzern nach US-Börsenschluss zudem seine Zahlen für das erste Quartal bekannt. Ein nach anfänglicher Schwäche im Verlauf verstärkter Absatz von Personal-Computern hat dem weltgrößten PC-Hersteller geholfen, die Gewinn-Erwartungen der Wall Street zu erfüllen.

In den drei Monaten zum 29. April sei ein Nettogewinn von 934 Mill. Dollar oder 37 Cent je Aktie erzielt worden, teilte der im texanischen Round Rock ansässige Konzern am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Vor einem Jahr hatte Dell einen Nettogewinn von 731 Mill. Dollar oder 28 Cent je Anteilschein ausgewiesen.

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