Kostensenkungen
IBM Deutschland spart bei freien Mitarbeitern

Nach überraschend schwachen Umsätzen im ersten Quartal 2009 will die Deutschland-Tochter des US-Konzerns IBM die Ausgaben für externe Fachkräfte massiv reduzieren. Nach Informationen von Handelsblatt.com könnten um die hundert freie Mitarbeiter bald auf Jobsuche gehen.

HANNOVER. Um die hundert der so genannten Kontraktoren erhielt von IBM Deutschland Anfang dieser Woche zunächst eine mündliche Kündigung seines Vertrages.

Die Kündigungswelle dürfte in Zusammenhang mit den an diesem Montag veröffentlichten Quartalszahlen des Gesamtkonzerns stehen: Zwar hatte IBM beim Gewinn pro Aktie die Erwartungen von Analysten leicht übertroffen, der Umsatz war aber um elf Prozent und damit stärker als erwartet zurückgegangen.

Der Vorsteuergewinn des Bereichs GBS sank laut IBM-Finanzvorstand Mark Loughridge ohne Berücksichtigung von Währungseffekten um zehn Prozent. Als Begründung nannte Loughridge Projektverschiebungen, weniger Neuaufträge für kleinere Projekte im ersten Quartal 2009 sowie weniger länger laufende Großaufträge aus dem Jahr 2008.

Dennoch bekräftigte er die Prognose von mindestens 9,20 Dollar Gewinn pro Aktie im Gesamtjahr 2009. In einer Telefonkonferenz mit Analysten kündigte Loughridge an, laufende Pläne zur Erhöhung von Effizienz und Produktivität weiterzuverfolgen, die zusammen 3 Milliarden Dollar an Einsparungen gegenüber dem Vorjahr bringen sollen. Der Großteil dieser Pläne sei bereits realisiert.

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