Kunden wollen komplette Lösungen aus einer Hand
Banken liebäugeln mit dem Pinguin

Die Finanzbranche findet Gefallen an dem lizenzfreien Betriebssystem Linux. „Wir führen Gespräche mit zwei internationalen Finanzinstituten über die Einführung von Linux auf Desktop-Rechnern“, sagte Richard Seibt, Vorstandschef des Linux-Distributors Suse, dem Handelsblatt. Konkret gehe um 100 000 beziehungsweise 250 000 Arbeitsplatze (Clients). „Wir erwarten die Entscheidung in diesem Jahr und im ersten Quartal des kommenden Jahres“, sagte Seibt.

jkn/tnt FRANKFURT/M. Das Beispiel zeigt: Linux ist auf dem Vormarsch. Wurde das lizenzfreie Betriebssystem mit dem Pinguin als Logo bislang vor allem in nicht kritischen Bereichen wie etwa als Druckerserver eingesetzt, dringt es nun allmählich auch in die unternehmenskritischen IT-Bereiche vor. Zusätzlichen Schwung hat dieser Trend durch die jüngsten Hacker- und Viren-Angriffe auf Microsoft bekommen. „Das hat das Interesse an Linux wachsen lassen“, sagt Seibt.

„Wir spüren im Finanzsektor ein großes Interesse“, bestätigt Paul Salazar, der für das Europageschäft (Europa, Naher Osten und Afrika) zuständige Manager beim Suse- Wettbewerber Red Hat. „Die Banken übernehmen bei Linux eine der führenden Rollen“,...

 
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