Medien
Axel Springer rechnet mit Ergebnisrückgang

Axel Springer hat seine bereits angekündigten Rekordzahlen für 2008 bestätigt. Viel wichtiger war für die Börsianer aber die Prognose für 2009. Und hier wird der Medienkonzern nach eigener Einschätzung die Folgen der Wirtschaftskrise im laufenden Jahr verstärkt zu spüren bekommen.

HB BERLIN. "Natürlich werden wir in diesem Umfeld ein Rekordergebnis wie im Vorjahr nicht erreichen können", erklärte Verlagschef Mathias Döpfner am Mittwoch. Der Konzern, der unter anderem "Bild" herausgibt, stelle sich etwa auf ein extrem schwieriges Anzeigengeschäft ein. "Eine genauere Prognose verbietet sich, da sie in dem extrem volatilen Umfeld unseriös wäre", fügte Döpfner hinzu.

Der Firmenchef zeigte sich jedoch optimistisch, dass Springer Marktanteile hinzugewinnen und gestärkt aus der Krise hervorgehen werde. Der Konzern werde sich weiter auf seine Kernmarken konzentrieren und in Online-Aktivitäten investieren.

Für 2008 bestätigte Springer die bereits Ende Februar bekanntgegebenen Zahlen. Demnach fuhr der Verlag trotz Wirtschaftskrise einen Rekordgewinn von 571 Mio. Euro ein. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf 2,7 Mrd. Euro. Außerdem baute der Konzern seine Schulden ab: Die Nettoverschuldung sank auf 369,5 Mio. Euro von 743,1 Mio. Euro.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%