Medienbericht
Google kann offenbar mit EU-Zustimmung für Doubleclick-Kauf rechnen

Google kann laut einem Zeitungsbericht mit der Zustimmung der EU-Wettbewerbshüter zur Übernahme der Internet-Werbeagentur Doubleclick rechnen. Es sei davon auszugehen, dass die europäische Behörde die Transaktion im Volumen von 3,1 Mrd. Dollar ohne Auflagen genehmigt.

NEW YORK Das berichtet das "Wall Street Journal" am Freitag mit Verweis auf eine mit der Situation vertraute Person. Die Frist für die Entscheidung der EU-Behörde läuft am 2. April ab. Bislang habe Google keinen offiziellen Widerspruchsbescheid erhalten, sagte die Person. Dies deute darauf hin, dass die Wettbewerbshüter der Fusion ohne Auflagen zustimmen werden.

Neben kartellrechtlichen Überlegungen wurde der Zusammenschluss auch wegen eines möglichen Eingriffs in die Privatsphäre der Internetnutzer untersucht. Deshalb werde die Entscheidung der Behörde wahrscheinlich einen Hinweis auf die Einhaltung der europäischen Rechte zum Schutz der Privatsphäre enthalten.

Ein Sprecher der Kommission war zu keiner Stellungnahme der Zeitung gegenüber bereit. Ein Google -Sprecher sagte, das Verfahren sei zwar noch nicht abgeschlossen, er rechne aber nicht mit kartellrechtlichen Bedenken. Er hoffe, dass sich die europäischen Behörden der Entscheidung der US-Wettbewerbshüter anschließen und die Transaktion ohne Auflagen genehmigen.

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