Medienkonzern
Vivendi verdient mehr als erwartet

Der französische Medien- und Telekomkonzern Vivendi hat im dritten Quartal operativ mehr verdient als vom Markt erwartet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf den Firmenwert (Ebita) habe sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,1 Prozent auf 1,346 Mrd. Euro erhöht, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss mit.
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HB PARIS. Analysten hatten hingegen im Schnitt nur mit einem Ebita von 1,28 Mrd. Euro gerechnet. Der Umsatz im dritten Quartal sank den Angaben zufolge um 2,5 Prozent auf 6,347 Mrd. Euro und verfehlte damit die Konsensschätzung von 6,362 Mrd. Euro.

Damit summierten sich die Erlöse in den ersten neun Monaten auf 19,525 Mrd. Euro, ein Plus von 9,8 Prozent. Das Ebita stieg von 3,848 Mrd. Euro im Vorjahr auf 4,245 Mrd. Euro. Vivendi bestätigte ferner die Prognosen für das Gesamtjahr 2009 eines "starken" Ebita-Wachstums und eines "soliden" bereinigten Überschusses, auch wenn sich das Jahr bislang als "herausfordernder als erwartet" herausgestellt habe.

Zudem bekräftigte der Konzern, für das Geschäftsjahr eine Dividenden-Auszahlungsquote von mindestens 50 Prozent des bereinigten Überschusses zahlen zu wollen.

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