Medienkonzerne
Bertelsmann und Springer sparen gegen die Krise an

Mit Einsparungen stemmt sich die Medienbranche gegen die Flaute auf dem Anzeigenmarkt. Europas größtes Medienhaus Bertelsmann schaffte es auf diese Weise zurück in die Gewinnzone, auch Axel Springer konnte beim bereinigten Ergebnis zulegen. Eine Trendwende, heißt es bei den Konzernen, sei dies aber noch lange nicht.

HB GÜTERSLOH. Das Sparprogramm zahlt sich aus: Europas größter Medienkonzern Bertelsmann schreibt wieder schwarze Zahlen. Der Gewinn lag im Quartal zwischen Juli und September bei 87 Mio. Euro. Das war fast viermal so viel wie im Vorjahresquartal, teilte die Bertelsmann AG am Mittwoch in Gütersloh mit. Der Umsatz ging um 4,5 Prozent auf 3,6 Mrd. Euro zurück.

Der Konzern hatte noch im ersten Halbjahr wegen schwacher Werbemärkte und hoher Firmenwert- Abschreibungen unter dem Strich einen Verlust von 333 Mio. Euro verkraften müssen. Bertelsmann hatte daraufhin das größte Sparprogramm in fast 175 Jahren Unternehmensgeschichte eingeleitet.

„Die Rückkehr in die Gewinnzone im...

 
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