Mobilfunk
Vivendi vor Milliardendeal in Afrika

Der französische Mischkonzern Vivendi versucht, die Mehrheit des Afrikageschäfts der kuwaitischen Telekomgruppe Zain zu übernehmen. Die beiden Unternehmen führten bereits entsprechende Verhandlungen. Analysten bewerten das Afrikageschäft von Zain mit rund zehn Milliarden Dollar.

HB PARIS. Nach Informationen aus Bankenkreisen sucht der französische Konzern bereits nach Geldgebern für einen Kredit mit einem Volumen von 4,5 Mrd. Dollar. Vivendi selbst betonte, das Unternehmen werde alles dafür tun, sein Kreditrating sowie seine Dividenden auf dem derzeitigen Niveau zu halten. Es sei nicht sicher, ob die Gespräche tatsächlich zu einem erfolgreichen Abschluss führten.

Vivendi sucht nach Wachstumsmöglichkeiten im Ausland, insbesondere in den Schwellenländern. Auf dem afrikanischen Kontinent halten die Franzosen bereits die Mehrheit an Maroc Telecom, dem größten marokkanischen Telekomkonzern. Zain besitzt Mobilfunkbetreiber in 16 afrikanischen Ländern, unter anderem Ghana, Nigeria, Tansania und Uganda.

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