Mobilfunkanbieter
T-Mobile USA schließt Callcenter

Die Telekom-Tochter T-Mobile USA streicht im Zuge der Neuorganisation von Callcentern landesweit knapp 2000 Stellen. So will das Unternehmen Effizienzvorteile schaffen und in Wachstum investieren.
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WashingtonDie Deutsche Telekom strukturiert ihre in Schwierigkeiten steckende US-Mobilfunktochter um. In einem ersten Schritt werde die Zahl der Callcenter-Standorte von 24 auf 17 reduziert, teilte T-Mobile USA am Donnerstagabend mit. 1.900 Stellen sollen wegfallen.

Insgesamt seien zwar 3.300 Stellen von den Schließungen betroffen, 1400 würden jedoch in den verbleibenden Callcentern aufgestockt. „Dies sind keine leichten Schritte, sie sind aber notwendig, um Effizienzvorteile zu schaffen und in Wachstum investieren zu können“, wird Philipp Humm, Chef von T-Mobile USA, in der Mitteilung zitiert.

Zusätzlich seien weitere Maßnahmen zur Restrukturierung in anderen Geschäftsbereichen geplant, die bis zum Ende des zweiten Quartals 2012 durchgeführt werden sollen.

Telekom-Chef René Obermann hatte bei der Bilanzvorlage Ende Februar bereits die wichtigsten Maßnahmen skizziert: Ab 2013 werde T-Mobile USA in dem Land das schnelle mobile Internet LTE anbieten. Hierzu könne das Unternehmen auf zusätzliche Frequenzspektren zurückreifen. In den kommenden vier Jahren sollen 4 Milliarden US-Dollar in die Modernisierung des Netzwerkes und den LTE-Ausbau investiert werden, sagte Obermann. Dies bedeute zusätzliche Investitionen in den kommenden zwei Jahren von 1,4 Milliarden US-Dollar.

T-Mobile macht in den USA zu schaffen, dass das eigene Netzwerk nicht so gut ausgebaut ist wie die Netze der Konkurrenz. Außerdem fehlt T-Mobile in den USA das populäre iPhone im Angebot. Allein im letzten Quartal 2011 verlor die Telekom unter anderem durch den Start des iPhone 4S mehr als 800.000 Kunden. Ende 2011 hatte das Unternehmen 33,2 Millionen Mobilfunkkunden, knapp zwei Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Der kleinste von vier landesweiten Anbietern will auch mit einem veränderten Markenauftritt punkten und sich von den Wettbewerbern absetzen. Außerdem kündigte Obermann an, Vertriebspartnerschaften und das Geschäft mit
Anbietern ohne eigenes Netz stärken.

Nach dem gescheiterten Verkauf der US-Tochter an den Konkurrenten AT&T setzt Obermann ganz auf den Umbau und den schnellen Datenfunk LTE. Die zusätzlichen Ausgaben kann die Telekom weitgehend von der Zahlung ausgeglichen, die AT&T für das Scheitern der Übernahme leisten musste. AT&T wollte für die Übernahme von T-Mobile eine Summe von 39 Milliarden Dollar auf den Tisch blättern, scheiterte jedoch am Widerstand der
Wettbewerbshüter.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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  • LTE ist die Zukunft und breitet sich in Deutschland rasend schnell aus http://bit.ly/wymMMr

  • LTE ist die Zukunft un breitet sich rasend schnell aus http://bit.ly/wymMMr

  • Ideen-Klau braucht kein Mensch .....HaHaHa....

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