Murdoch-Skandal
Abhöraffäre droht sich auszuweiten

Die Abhöraffäre in Großbritannien weitet sich möglicherweise aus. Mit dem „Daily Mirror“ kommt durch die Aussage eines früheren Journalisten eine Zeitung in die Schusslinie, die nicht aus dem Murdoch-Imperium kommt.

LondonDer britische Skandal um abgehörte Telefone von prominenten Verbrechensopfern und Angehörigen ist nach Angaben eines früheren Journalisten nicht auf eine Zeitung des Murdoch-Konzerns beschränkt. Der frühere Finanzjournalist des Boulevard-Blattes „Daily Mirror“, James Hipwell, sagte am Mittwoch vor einem Untersuchungsausschuss, das Abhören sei auch bei den Gesellschaftsreportern seiner Zeitung gängige Praxis gewesen. Es sei nahezu ausgeschlossen, dass der damalige Chefredakteur Piers Morgan nichts davon gewusst hatte.

Morgan hatte noch am Vortag erklärt, die Redaktion habe unter seiner Führung auf der Grundlage der Gesetze und des Pressekodex gearbeitet. Auch die Verlagsleitung der Mirror-Gruppe hatte stets jede Verbindung zur Abhöraffäre zurückgewiesen. Informationen...

 
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