Musikverlag
EMI kämpft ums Überleben

Dem Musikverlag EMI steht das Wasser bis zum Hals. Nach einem Milliardenverlust warnte der britische Traditionskonzern am Donnerstag vor Zahlungsschwierigkeiten. EMI ist zum abschreckenden Beispiel dafür geworden, was bei einer Übernahme durch Privatinvestoren alles schief laufen kann.

HB LONDON. Einst gehörte der Musikkonzern EMI mit Künstlern wie den Beatles, Depeche Mode oder Robbie Williams zu den Stars der Branche - nun kämpft das britische Unternehmen ums Überleben: Seit der Übernahme durch den Finanzinvestor Terra Firma vor zweieinhalb Jahren häufen sich die Probleme massiv. Am Donnerstagabend warnte EMI vor Zahlungsschwierigkeiten, nachdem sich der Schuldenberg immer höher auftürmte und das Unternehmen noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht war.

Im Geschäftsjahr bis Ende März 2009 machte EMI unterm Strich einen Verlust von 1,56 Mrd. Pfund (rund 1,8 Mrd. Euro) - im Vorjahreszeitraum war es ein Minus von 412 Mio....

 
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