Mutterkonzern von E-Plus
KPN plant Kapitalerhöhung – die Aktie bricht ein

Der niederländische Telefonkonzern KPN schreibt rote Zahlen. Um den Schuldenberg abzutragen, plant das Unternehmen eine milliardenschwere Kapitalerhöhung. Die Aktie erleidet den größten Kurssturz der Firmengeschichte.

Brüssel/FrankfurtDer niederländische Telekomkonzern KPN muss wegen schrumpfender Geschäfte und hoher Investitionen in sein Netz Milliarden an frischem Geld hereinholen. Geplant sei eine Kapitalerhöhung im Volumen von vier Milliarden Euro, teilte die E-Plus-Mutter am Dienstag mit. Die Emission müsse noch von den Anteilseignern - unter anderem von Großaktionär Carlos Slim - abgesegnet werden. "Um unsere Strategie voranzutreiben und KPN für künftiges Wachstum zu positionieren, müssen wir unsere Bilanz stärken", sagte Konzernchef Eelco Blok.

Ende 2012 stand KPN mit zwölf Milliarden Euro in der Kreide - mit der Kapitalspritze soll der Schuldenberg Richtung acht Milliarden Euro sinken. Anleger reagierten schockiert: Die...

 
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