Netzwerk-Markt
Ericsson kauft US-Netzwerk-Anbieter

Der schwedische Telekom-Ausrüster Ericsson kauft einen US-Netzwerk-Anbieter. Ericsson will damit zum Spezialisten in der Router-Technologie aufsteigen. Experten sehen für den Markt gute Chancen.

SAN FRANCISCO. Ericsson zahlt für den US-Netzwerkanbieter Redback Networks umgerechnet 1,6 Mrd. Euro in bar. Dienstleister könnten so die Bereiche Breitband, Telefonie, Fernsehen und andere Dienste über das Internet anbieten. Telekommunikations-Anbieter sollen durch die Redback-Produkte ihre Kosten senken und ihre Netzwerke aufrüsten können. Redback steht in dem Bereich in Konkurrenz mit Firmen wie etwa Juniper Networks und Cisco Systems.

Ericsson verstärkt mit dem Zukauf nach eigenen Angaben zudem seine Präsenz im schnell wachsenden Markt der Netzwerke mit dem Internet-Protokoll (IP) der nächsten Generation. Dieser Markt wird nach Einschätzung der Forschungsfirma Yankee im Jahr 2009 ein Volumen von fünf Mrd. Dollar haben. Ericsson und Redback sehen nach eigenen Angaben die Möglichkeit, in den kommenden zehn Jahren die Systeme von weltweit zwei Mrd. Nutzern auf die IP-basierenden Breitband-Netzwerke umzustellen. Ericsson zahlt 25 Dollar in bar je Redback-Aktie. Das entspricht einem Aufschlag auf den Schlusskurs vom Dienstag von 18 Prozent.

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