Netzwerkausrüster Cisco
Cisco streicht 10.000 Stellen

Viele Cisco-Mitarbeiter müssen um ihre Jobs zittern: Um die rückläufigen Gewinne zu kompensieren, plant der US-Konzern massive Stellenstreichungen. Auch das Konsum-Geschäft möchte man künftig hinter sich lassen.
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San Jose Der US-Netzwerkausrüster Cisco will Kreisen zufolge jede siebte Stelle streichen. Um die Kosten in den Griff zu bekommen, sollten rund 10.000 Arbeitsplätze wegfallen, erfuhr die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag von zwei mit den Plänen vertrauten Personen.

Bereits bis Ende August sollten 7.000 Stellen gestrichen werden. Für weitere 3.000 Beschäftigte seien Vorruhestands-Regelungen geplant. Zuletzt hatte das Unternehmen aus dem Silicon Valley in Kalifornien noch gut 70.000 Mitarbeiter.

Das Unternehmen wollte die Zahl der Stellenstreichungen nicht kommentieren, kündigte aber Details bei der Vorlage des nächsten Quartalsberichts im August an. Der Konzern leidet seit einiger Zeit unter sinkenden Gewinnen. Auch im dritten Geschäftsquartal, das im April endete, fiel der Profit um 18 Prozent auf unterm Strich 1,8 Milliarden Dollar.

Cisco-Chef John Chambers hatte bereits im Mai die gefloppten Flip-Videokameras eingestellt und eine Vereinfachung des gesamten Konzerns angekündigt. Einige Investoren drängen darauf, dass sich das Unternehmen künftig komplett aus dem Konsum-Geschäft zurückzieht. Stattdessen solle es sich allein auf die Ausrüstung von Unternehmen konzentrieren. Cisco stellt vor allem Geräte für den Datenverkehr her, sogenannte Router und Switches. Cisco-Technik steckt in den meisten Firmen-Netzwerken

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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