Netzwerkausrüstung und Handy-Vertrieb
Nokia gelingt Milliarden-Deal in China

Mobilfunk-Weltmarktführer Nokia hat ein milliardenschweres Abkommen mit chinesischen Unternehmen abgeschlossen und damit zu Kursgewinnen auf dem europäischen Aktienmarkt beigetragen.

HB HELSINKI. Die Aktien des finnischen Unternehmens stiegen am Dienstag nach Bekanntwerden der Nachricht um 2,45 Prozent auf 15,47 Euro. „Nokia hat sicherlich dem Markt geholfen, die jüngsten Verluste auszugleichen“, sagte ein Händler in Paris.

Das mit chinesischen Partnern geschlossene Abkommen habe ein Vertragsvolumen von mehr als zwei Mrd. Euro für 2006, teilte Nokia mit. Unter anderem sei mit China Mobile ein Liefervertrag für Netzwerkausrüstung im Volumen von 580 Mill. Euro besiegelt worden. Zudem sei mit China Postel ein Kooperationsabkommen geschlossen worden. Dabei geht es um den Vertrieb der Nokia-Handys in China. „Die Verträge sind ziemlich wichtig“, sagte Hannu Rauhala von der finnischen Investmentbank Opstock.

Nokia ist Marktführer auf dem chinesischen Mobilfunkmarkt und verkauft derzeit etwa jedes vierte Handy in China. Der schärfste Konkurrent der Finnen ist der US-Konzern Motorola, der seinen Umsatz in China nach Berechnungen von Analysten derzeit pro Jahr um 25 bis 30 Prozent steigert.

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