Neue 12-, 15- und 17-Zoll-Geräte
Apple setzt auf Notebooks

Der US-amerikanische Computer- und Softwarehersteller Apple will den Anteil der Notebooks an seinen verkauften Computern ausbauen. Daher präsentierte Apple-Chef Steve Jobs auf der „Apple expo“ in Paris gleich eine Palette neuer Notebooks.

HB PARIS. Apple-Chef Steve Jobs sagte am Dienstag auf der „Apple expo“ (16. - 20. September), sein Unternehmen werde sich bemühen, den Anteil von Notebooks an den verkauften Rechnern weiter zu erhöhen. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2003 hatte der amerikanische Hersteller mit Sitz in Cupertino (Kalifornien) 771 000 Rechner verkauft. Davon waren 42 % Notebooks. Diese Quote soll nach dem Willen von Jobs möglichst bald auf 50 % steigen.

Bestärkt wurde diese Absichtserklärung durch die Präsentation von verschiedenen neuen Notebooks: In der Powerbook-Serie sind ab sofort neue 12-, 15- und 17-Zoll-Geräte erhältlich. Sie verfügen unter anderem über eine höhere Prozessorleistung und schnellere Grafikarten als die bisherigen Powerbook-Modelle. Zudem kommen die neuen Notebooks deutlich günstiger in den Handel. Zum Beispiel ist das 17- Zoll-Modell ab 2999 € zu haben. Bisher lag der Einstiegspreis bei rund 3700 €. Mit der „Lieferung der innovativsten Notebooks“ führe der Hersteller weiterhin den Trend zum tragbaren Computer an, sagte Jobs.

Jobs zeigt sich insgesamt zufrieden mit der wirtschaftlichen Situation seines Unternehmens. Apple sei eines der wenigen Unternehmen in der Computerbranche, die derzeit noch Gewinne verzeichnen könnten. Er verwies außerdem auf den Erfolg des portablen Audiospielers iPod, von dem bereits mehr als eine Million Stück verkauft worden seien. Auch Apples Musik-Download-Service iTunes lobte Jobs. Wann der Dienst auch in Europa angeboten wird, hänge von Lizenz-Verhandlungen mit den Musikverlagen ab. „Technisch ist das für uns kein Problem."

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