Operativer Verlust im dritten Quartal erwartet
Ixos streicht 130 Stellen

In Folge der Übernahme durch Open Text streicht der auf Dokumentenarchivierung spezialisierte Softwarehersteller Ixos Arbeitsplätze. Durch den Personalabbau wird im dritten Quartal 2003/04 (zum 30. Juni) mit einer Millionenbelastungen und einem operativen Verlust gerechnet.

HB FRANKFURT. Im dritten Quartal würden Restrukturierungs- und Einmalaufwendungen von rund 14 Mill. € anfallen, teilte das im TecDax gelistete Unternehmen am Dienstag mit, das vom kanadischen Konkurrenten Open Text übernommen wird. Weltweit wolle Ixos seine Belegschaft um 130 Mitarbeiter reduzieren, etwa die Hälfte des Personalabbaus entfalle auf Deutschland. Derzeit hat Ixos rund 900 Mitarbeiter. Zudem erwartet Ixos einen operativen Verlust, dessen Höhe das Management aber nicht bezifferte. „Wir werden konsequent Kostensenkungen durchführen“, sagte Vorstandschef Robert Hoog. Der Personalabbau solle im Juni 2004 abgeschlossen sein.

Ixos kündigte ferner an, als Teil seines Kostensenkungsprogramms ein Delisting seiner Aktien an der US-Technologiebörse Nasdaq anzustreben und vom Prime Standard in den General Standard der Deutschen Börse wechseln zu wollen.

Ixos hatte zuletzt Anfang Februar seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt. Die Gesellschaft mit Stammsitz nahe München rechnet demnach mit einem Umsatzplus von mindestens zehn Prozent sowie einem Gewinn, nachdem sie im Vorjahr vier Mill. € Verlust gemacht hatte. Ixos teilte nun mit, eine aktualisierte Prognose für das Geschäftsjahr 2003/04 am 4. Mai mit Bekanntgabe der Ergebnisse des dritten Quartals veröffentlichen zu wollen.

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