Presserat
Richtlinie zur Herkunftsnennung überarbeitet

Die Richtlinie zur Herkunftsnennung von Straftätern war lange umstritten. Jetzt kommt der Presserat seinen Kritikern entgegen und feilt an den Formulierungen im Pressekodex. An der Idee soll sich aber nichts ändern.

BerlinImmer wieder war sie Anlass für Kritik und Diskussionen – nun hat der Deutsche Presserat die Richtlinie zur Nennung der Herkunft von Straftätern neu formuliert. An der Substanz habe sich daran jedoch nichts geändert, sagte Presseratssprecher Manfred Protze am Mittwoch. Der Kern der neuen Fassung lautet: „In der Berichterstattung über Straftaten ist darauf zu achten, dass die Erwähnung der Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu ethnischen, religiösen oder anderen Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens führt.“ Die Zugehörigkeit solle in der Regel nicht erwähnt werden, es sei denn, es bestehe ein begründetes öffentliches Interesse.

In der bisherigen...

 
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