Quartalsbericht
France Telecom kann zu Hause nicht punkten

Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Telekommunikationsprodukte in Frankreich verhagelt France Telecom das erste Quartal. Der Telekom-Konkurrent konnte den Gewinn weit weniger steigern als in den Monaten zuvor.
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Der Zugewinn betrug im ersten Quartal nur noch 20 Prozent nach 36 Prozent noch im vierten Quartal, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Mehr als die Hälfte des Umsatzes und Gewinns macht France Telecom in seinem Heimatmarkt. Auch das lukrative Breitbandgeschäft lief für France Telecom schlechter als erhofft. Es seien nicht mehr so viele Neukunden gewonnen worden, hieß es.

Dennoch erfüllte France Telecom mit dem Zwischenbericht zum ersten Vierteljahr 2011 die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz ging zwar leicht auf 11,3 Milliarden Euro zurück, Experten hatten 11,2 Milliarden Euro prognostiziert. Mit dem Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) von 3,7 Milliarden Euro legte der Konzern eine Punktlandung hin. Die Ebitda-Marge ging wegen der Steuererhöhung jedoch um 1,3 Prozentpunkte auf 33 Prozent zurück. Die Ziele für das Gesamtjahr 2011 bekräftigte der französische Telekomkonzern.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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