Quartalsergebnisse
Umzug kommt Axel Springer teuer zu stehen

Alles nur Einmaleffekte bei Axel Springer - im Positiven wie im Negativen. Während der Medienkonzern mit dem Verkauf seiner Beteiligungen an ProSiebenSat1 gut Kasse machen konnte, sah das mit dem Umzug von Bild und Co nach Berlin schon anders aus.

HB Berlin. Der Medienkonzern Axel Springer hat im ersten Quartal seinen Umsatz um 8,5 Prozent auf 641,7 Millionen Euro erhöht. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ohne Sondereffekte fiel jedoch geringer aus, wie das Unternehmen am Donnerstag in Berlin mitteilte. Es lag bei 78,7 Millionen Euro nach 106,1 Millionen Euro im ersten Quartal 2007.

Der Rückgang sei vor allem auf einmalige Kosten wie Aufwendungen für den Umzug der Zeitungen "Bild" und "Bild am Sonntag" von Hamburg nach Berlin und auf ein geringeres Beteiligungsergebnis der Dogan TV-Gruppe zurückzuführen. Dafür seien Währungseffekte verantwortlich, hieß es.

Der Verkauf seiner Beteiligung an ProSiebenSat.1 hat sich für den Verlagskonzern hingegen ausgezahlt. Im ersten Quartal schoss der Überschuss auf 450 (Vorjahresperiode: 44) Millionen Euro hoch, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und auf Firmenwerte (Ebitda) betrug 78,7 (106,1) Millionen Euro. Der Quartalsumsatz legte hingegen um 8,5 Prozent auf knapp 642 Millionen Euro zu. Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigte das Management.

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