Quartalszahlen
Electronic Arts rutscht tiefer in die roten Zahlen

Die Zeiten sind schlecht für den Videospiele-Hersteller. Er leidet massiv unter dem Einbruch der Nachfrage nach Videospielen. Die Folgen: Electronic Arts will elf Prozent seiner Stellen abbauen und seine Produktpalette zusammenstreichen.

HB NEW YORK. Der Videospiele-Hersteller Electronic Arts (EA) ist im dritten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht und hat die Analystenerwartungen deutlich verfehlt. Unter dem Strich habe Electronic Arts ein Minus von 641 Millionen Dollar nach einem Verlust von 33 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum verbucht, teilte das US-Unternehmen am Dienstagabend nach US-Börsenschluss mit.

Damit belief sich der Verlust je Aktie auf zwei Dollar nach zehn Cent im Vorjahr. Ausschließlich Restrukturierungskosten und weiterer Sonderposten verbuchte der Konzern ein Plus von 56 Cent je Aktie, was deutlich unter den Analystenerwartungen von 88 Cent blieb.

Der Umsatz stieg auf 1,65 Milliarden Dollar von 1,5 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit 1,9 Milliarden Dollar an Umsatzerlösen gerechnet. Electronic Arts begründete das schwache Ergebnis mit einem Einbruch der Nachfrage nach Videospielen seitens der Einzelhändler. EA ist unter anderem für seine Sportspiele "Madden NFL" und "FIFA" bekannt.

Zudem kündigte das Unternehmen den Abbau von 1 100 Stellen an. Das entspricht rund elf Prozent der Belegschaft. EA will außerdem seine Produktpalette zusammenstreichen und einige Spiele erst später auf den Markt bringen. Die EA-Aktie gab nachbörslich drei Prozent ab.

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