Quartalszahlen
Google schwächelt im Werbegeschäft

Der Suchmaschinenkonzern Google konnte zwar im zweiten Quartal Gewinn und Umsatz steigern. Marktbeobachter hatten jedoch mehr erwartet, die Aktie fiel. Grund dafür waren zwei offene Baustellen des Konzerns.
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Mountain ViewFallende Preise für Werbeanzeigen und Verluste bei der Mobilfunk-Tochter Motorola werfen einen Schatten auf die Bilanz von Google. Zwar verdiente der weltgrößte Suchmaschinenbetreiber im zweiten Quartal mit 3,2 Milliarden Dollar 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und auch der Umsatz lag mit 14,1 Milliarden Dollar 19 Prozent über dem Ergebnis im Vorjahreszeitraum, wie Google am Donnerstag mitteilte – doch Analysten hatten mehr erwartet. Die Aktien des Konzerns verloren im nachbörslichen Handel in New York mehr als vier Prozent.

Nach Meinung der Investoren wuchs das Geschäft im vergangenen Quartal zu langsam und warf zu wenig Gewinn ab. Grund dafür war auch das schwächelnde Werbegeschäft. Die Zahl der Klicks auf die Werbung stieg im Jahresvergleich zwar um 23 Prozent. Allerdings sanken die Einnahmen pro Klick um 6 Prozent. Das ist auch der Verbreitung von Smartphones geschuldet, wo die Anzeigen billiger sind.

„Google hatte ein großartiges Quartal“, erklärte Konzernchef Larry Page am Firmensitz im kalifornischen Mountain View unbeirrt. Insbesondere im Vergleich mit dem Rivalen Yahoo schnitt Google tatsächlich deutlich besser ab. Dort waren die Einnahmen aus der Werbung zum wiederholten Male gefallen.

Google hat ebenfalls einige Baustellen: Sowohl im Werbegeschäft als auch bei der Handytochter Motorola waren die Kosten deutlich gestiegen. Motorola schrieb einen höheren Verlust als vor einem Jahr. Google gab zudem mehr Geld für Neuentwicklungen und das Marketing aus.

Page kündigte an, weiterhin Geld in neue Projekte stecken zu wollen. Als Beispiel für den Erfolg eines solchen Projekts führte er das Smartphone- und Tablet-Betriebssystem Android auf, das etwa Samsungs Galaxy-Baureihe antreibt. Bis heute seien mehr als 900 Millionen Android-Geräte aktiviert worden.

Zuletzt hatte vor allem die Datenbrille Google Glass für Schlagzeilen und Goldgräberstimmung unter den Entwicklern gesorgt. Im Juni kaufte der Konzern die Verkehrs-App Waze für eine geschätzte Milliarde Dollar. Mit dem Dienst des in Israel gegründeten Start-ups können sich Nutzer gegenseitig über die Verkehrslage informieren.

Das Geld verdient Google aber weiterhin mit seinem Stammgeschäft: Der Werbung durch Textanzeigen bei seiner Suchmaschine. Zudem werden die grafischen Werbeanzeigen - die sogenannten Banner - auf Websites wie Youtube immer wichtiger.

Agentur
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Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wenn ich nicht will daß ein Film später als vom Flatscreen per Vidocam abgeflimte Version irgendwo in einem passwortgeschützten ZIP im Netz auftaucht darf ich ihn als Videothek gar nicht verleihen. Und DRM bedeutet daß alles Bildmaterial sozusagen an der Quelle (um Verschlüsselung zu umgehen) mit digitlaen Wasserzeichen Patterns ähnlich Virenscans abgeglichen wird. Und dafür brauchen wir die immensen Rechenlistung die neben dem Anschaffunsgpreis auch unser Stromrechnung erhöht. im Prinzip rechnen die Rechteverwerte im Schlimmsten falle auf unser Kosten digitale Wasserzeichenabgleiche gegen unsere Fotos!

    [...]
    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Ranga Yoegeshwar sagt eben wgen sondern bei Beckmann der Staat würde uns als Bürger sinngemäß dazu auffordern: Kauf Dir eine Pistole denn Dir hilft keiner - also beispielsweise Virenscanner oder Firewall oder: wenn Du dir nicht des vollen Aumaßes von "Fotosharing" und "Friendfindern" - die standardmäßig auf dem neuen Smartphone aktiviert sind - und für die bestenfalls das Datenschutzrecht einer indischen Serverfarm von google gilt - klar warst dann haste eben Pech gehabt.

    Ich hab 1998 gesagt - holt mir diesen Medienanwalt Anwalt Prinz an die Strippe wir haben ein Problem - denn sobald die Cams am Internet in großem Umfange verbreite sind

    = SAMRTPHONES / iPhone

    hat jeder dank Photosharing die gleichen Privatsphäreprobleme wie unser Prügel-Prinz und seine Caroline von Monaco. Früher wurde das durch die technische Skill-Barriere "Qualifiziert einen FTP-Client zu bedienen" udn "Treibersoftwareproblamtik mit integrierten Community-Filesahringtools" geregelt was 80% der Digicamnutzer davon abgehalten hätte Dummheiten zu begehen. Der ganze Mist wird inzwischen standradmäßig aktiviert ausgeliefert. Da gilt es erstamlalle Atomatismen zu finden die mit dem Netz unbeuafsichtigt syncen/abgleichen und auszuschalten.

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