Regulierungsbehörde gibt grünes Licht
Telekom darf Pauschaltarif anbieten

Für eine zusätzliche monatliche Grundgebühr von 4,68 Euro darf die Telekom ab kommenden Monat einen Billigtarif anbieten, bei dem eine Stunde Telefonieren im gesamten deutschen Festnetz nur noch zwölf Cent kostet.

HB BONN. Einen entsprechenden Antrag der Telekom genehmigte die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post am Montag in Bonn. Der neue Stundentarif rechnete sich allerdings nur für Langtelefonierer, erklärte der Präsident der Behörde, Matthias Kurth.

Bestehende Angebote der Wettbewerber in Deutschland und Europa zeigten, dass derartige Tarifmodelle wettbewerbskonform seien, hieß es weiter. Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM), in dem die Telekom-Konkurrenten organisiert sind, kritisierte die Entscheidung. Den Anbietern von Call-by-Call- Gesprächen werde die wirtschaftliche Grundlage entzogen. Der Regulierer sei in letzter Sekunde eingeknickt und habe es nicht geschafft, ein deutliches Zeichen gegen das Ausufern von Bündelprodukten zu setzen, sagte VATM-Geschäftsführer, Jürgen Grützner.

Die oberste Aufsichtsbehörde über den Telekommunikationsmarkt hatte einen ersten Antrag der Deutschen Telekom auf Genehmigung eines Optionstarifes abgelehnt. Daraufhin erhöhte der Bonner Riese die zusätzliche Grundgebühr und die zu zahlenden Preise für Orts- und Ferngespräche von zehn auf zwölf Cent pro Stunde.

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