RIM profitiert von Taschencomputer-Boom
Blackberry-Hersteller lässt Börse jubeln

Der kanadische BlackBerry-Hersteller profitierte auch im abgelaufenen Quartal vom Boom der bei Managern beliebten Email-Maschinen. RIM steigerte Gewinn und Umsatz deutlich. An der Börse fanden die Zahlen dementsprechend einen positiven Widerhall.

HB TORONTO. Die Erlöse stiegen um 49 Prozent auf 835 Millionen US-Dollar, wie Research in Motion (RIM) am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte. Der Gewinn legte auf 176 Millionen Dollar von 120 Millionen Dollar zu. Zugleich zählte das Unternehmen 875 000 neue Kunden. Und auch in den kommenden Monaten erwartet das Unternehmen glänzende Geschäfte: Der Umsatz werde auf 900 bis 940 Millionen Dollar steigen, hieß es weiter. Im außerbörslichen Handel stiegen die RIM-Aktien 5,8 Prozent auf 141,50 Dollar.

„Die Einführung neuer Produkte in den vergangenen Monaten hat unsere Erwartungen übertroffen, und wir freuen uns darauf, diesen Schwung mit ins neue Jahr zu nehmen“, sagte RIM-Chef Jim Balsillie. Analysten schreiben den neuen Multimedia-Geräten ein enormes Marktpotenzial zu.

Allerdings ist auch die Konkurrenz stark. So drängen die Handy-Hersteller Nokia und Motorola, die ihrerseits mit ähnlichen Geräten auf den Markt drängen. Konkurrent Palm hat dagegen mit hohen Kosten zu kämpfen. Der Taschencomputer-Hersteller hatte vor wenigen Tagen einen Gewinnrückgang von 95 Prozent auf 12,8 Millionen Dollar vorgelegt - allerdings kam dem Unternehmen im Vorjahreszeitraum eine Steuergutschrift zugute. Die Erlöse sanken um zwölf Prozent auf knapp 383 Millionen Dollar.

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