Rocket Internet
Großaktionär Kinnevik will Anteil in ein paar Jahren prüfen

Streit gebe es nicht, betonen sowohl Rocket Internet wie auch Großaktionär Kinnevik. Dennoch wollen die Schweden ihr Engagement in einigen Jahren überprüfen – denn die Konkurrenz zwischen beiden Konzernen wächst.

StockholmDer schwedische Großaktionär Kinnevik will seine Beteiligung an der Berliner Startup-Fabrik Rocket Internet in einigen Jahren auf den Prüfstand stellen. „Der Wert von Rocket ist jetzt eindeutig gedrückt. In zwei bis drei Jahren werden die Unternehmen im Rocket-Portfolio reifen. Dann werden wird unsere Position neu bewerten“, sagte Kinnevik-Chef Lorenzo Grabau der Tageszeitung „Dagens Nyheter“ von Donnerstag. Kinnevik hält nach jüngsten Angaben 13,2 Prozent an Rocket Internet.

Zuletzt hatten die Kinnevik-Vertreter den Rocket-Aufsichtsrat verlassen. Zwischen dem Startup-Entwickler und dem schwedischen Aktionär hatte es zudem Differenzen bei der Bewertung der Global Fashion Group gegeben, in der mehrere Online-Modelhändler von Rocket gebündelt sind. Die Schweden gingen von einem niedrigeren Wert aus, bei der jüngsten Geldspritze wurde die Bewertung auf eine Milliarde Euro von 2,8 Milliarden Euro vor einem Jahr korrigiert.

Ebenso wie Rocket-Chef Oliver Samwer bestritt auch Grabau, dass es Streit gebe. Aber Rocket Internet und Kinnevik stünden stärker in Konkurrenz, wenn es um Investitionsmöglichkeiten gehe. Auch er gehe davon aus, dass die aktuell verlustreiche Global Fashion Group noch zu einem „sehr wertvollen Unternehmen“ werde.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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