Schwache Nachfrage
Texas Instruments leidet unter starkem Dollar

Der US-Chiphersteller Texas Instruments hat seinen Gewinn im ersten Quartal zwar steigern können, lag damit allerdings unter den Erwartungen der Analysten. Schuld ist neben dem starken Dollar eine schwache Nachfrage.
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Texas Instruments rechnet im laufenden Quartal mit einer schwachen Chip-Nachfrage aus der Netzwerk- und Telekom-Branche. Auch die Sparte Verbraucherelektronik werde sich nicht wie gewünscht entwickeln, teilte der US-Chiphersteller am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Darüber hinaus belaste der starke Dollar die Geschäfte. Im abgelaufenen Quartal konnte TI zwar seinen Gewinn um 35 Prozent auf 656 Millionen und den Umsatz um sechs Prozent auf 3,15 Milliarden Dollar steigern. Analysten hatten aber im Schnitt etwas mehr erhofft. Auch für das zweite Geschäftsquartal gab der Konzern eine Gewinn- und Umsatzprognose ab, die unter den Erwartungen lag.

TI-Aktien sackten nachbörslich um sieben Prozent ab. Der Infineon-Rivale gilt als Branchenbarometer, weil es Chips für eine Vielzahl von Produkten herstellt, etwa für Haushaltsgeräte und Industrieprodukte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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