Sinkende Preise belasten Umsätze
Unterhaltungselektronik verkauft sich gut wie nie

Eigentlich müsste die Unterheltungselektronik-Branche beim Blick auf die Absatzzahlen jubilieren. Leider schlagen sich dies nicht 1:1 in den Umsätzen nieder. Schuld ist der Preisverfall.

HB BERLIN. Die jüngste Branchenerhebung für das Frühjahr habe für den mengenmäßigen Verkauf ein gutes Bild ergeben. „Durch den anhaltenden Preisverfall ergibt sich dennoch ein Minus von drei Prozent im Umsatz“, teilte die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) am Freitag in Berlin mit. Das Geschäft werde durch Produkte wie LCD- und Plasma-TV-Geräte, DVD-Recorder sowie Audio Home Systeme oder Camcordern getrieben.

Von der Fußball-Europameisterschaft in Portugal und den Olympischen Sommerspielen in Athen erwartet die Branche einen kräftigen Schub für den Absatz von Fernseher. Mehr als eine Million TV-Geräte mit einem Umsatzvolumen von 500 Mill. € sollen vor der sportlichen Großereignisse abgesetzt werden.

Der gfu-Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Hecker erwartet in diesem Jahr den Verkauf von 5,65 Mill. TV-Geräten, 400 000 mehr als im vergangenen Jahr. Dabei würden die neuen Display-Techniken wie Flüssigkristall (LCD), Plasma und Projektion bei Stückzahlzuwächsen und Umsatz eine herausragende Rolle spielen. Derzeit entfalle etwa ein Drittel des Absatzes auf dieses Sortiment.

Im Februar und März - der letzte Erhebungszeitraum der gfu - ist der TV-Markt um 8,6 % bei den Stückzahlen und 4,7 % im Wert gestiegen, sagte gfu-Pressesprecher Roland M. Stehle. Bei DVD- Produkten sei die Zahl verkaufter Geräte um 18,1 %, der Umsatz aber nur um 3,8 % gestiegen.

Ein anderes Bild ergibt sich bei PCs. Während der Absatz um fünf Prozent höher lag, habe es beim Umsatz in diesem Segment ein Minus von fünf Prozent gegeben. Mehr als ein Drittel der verkauften PCs seien Notebooks. Der Verkauf sei zu Jahresanfang um 25 % gestiegen. Bei den Monitoren setze sich der Trend zu Flachdisplays fort. Der Umsatzrückgang wird auf den schwindenden Verkauf von Desk/Tower erklärt. Die Umsätze seien um 25 % geschrumpft, die Absätze um sieben Prozent gesunken.

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