Smartphone-Geschäft
Sony streicht in Mobilsparte 2100 Stellen

Sony leidet vor allem im Smartphone-Geschäft unter der harten Konkurrenz. Der angeschlagene japanische Elektronikkonzern streicht daher in seiner Mobilsparte bis zum Frühjahr 2016 insgesamt 2100 Stellen.
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TokioDer angeschlagene japanische Elektronikkonzern Sony streicht in seiner Mobilsparte bis zum Frühjahr 2016 insgesamt 2100 Stellen. Nachdem bisher der Wegfall von 1000 Arbeitsplätzen geplant war, gab Sony-Finanzchef Kenichiro Yoshida am Mittwoch die Streichung von 1100 weiteren Jobs bekannt. Damit soll die Zahl der Beschäftigten der Abteilung Sony Mobile Communications bis zum Ende des Geschäftsjahrs 2015/2016 um etwa ein Drittel schrumpfen.

Die Stellenstreichungen kosten das Unternehmen den Angaben zufolge 30 Milliarden Yen, umgerechnet 224 Millionen Euro. Sony verspricht sich ab 2016/2017 dadurch aber Einsparungen in Höhe von 90 Milliarden Yen.

Der Elektronikkonzern leidet vor allem im Smartphone-Geschäft unter der harten Konkurrenz. Sony will sich deshalb vor allem auf Länder wie die USA, Japan oder Frankreich als Absatzmarkt konzentrieren, wo Modelle wie das Xperia trotz der Konkurrenz mit Produkten von Samsung und Apple geschätzt werden.

Im zurückliegenden Quartal legten die Smartphone-Verkäufe von Sony wieder zu, wie das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab. Zudem hätten ein günstiger Wechselkurs und gesteigerte Einnahmen aus dem Geschäft mit Bildsensoren und der Playstation dem Unternehmen zwischen Oktober und Dezember einen Gewinn von schätzungsweise 178,3 Milliarden Yen beschert.

In den neun Monaten bis Dezember habe sich voraussichtlich aber ein Verlust von 20,1 Milliarden Yen angehäuft - nach einem Gewinn von 9,9 Milliarden Yen im Vorjahreszeitraum, erklärte Sony mit Verweis auf erste Schätzungen. Für das bis Ende März laufende Gesamtjahr rechnete das Unternehmen wegen des guten Ergebnisses im dritten Quartal nun aber nur noch mit einem Verlust von 170 Milliarden Yen. Bisher war Sony von einem Verlust in Höhe von 230 Milliarden Yen ausgegangen.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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