Smartphones
Blackberry verbündet sich mit Microsoft

Lieber Microsoft als Google - der Smartphone-Hersteller Blackberry verbündet sich im Kampf gegen die erdrückende Übermacht von Googles Android und Apples iPhone mit dem Softwareriesen Microsoft.
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OrlandoMicrosofts und RIM verbünden sich gegen Google. Microsofts Suchmaschine Bing wird ab Ende 2011 integrierter Bestandteil der kommenden Blackberry-Betriebssysteme. Außerdem löst Bing Google Search als Standardsuche und Kartendienst auf den Business-Smartphones ab. Das verkündete Microsoft-CEO Steve Ballmer bei einem Überraschungsbesuch auf der Blackberry-Hausmesse Blackberry World in Orlando, Florida. Blackberry hat nach eigenen Angaben bislang insgesamt rund 150 Millionen Geräte verkauft.

Für das laufende Quartal wird ein Absatz von 13,5 bis 14,5 Millionen Smartphones erwartet. RIM verliert derzeit Marktanteile an Apple und Googles Android-Smartphones. Nach Aussagen von Google werden derzeit rund 350 000 Smartphones mit Googles Android-Betriebssystem täglich neu angemeldet, überwiegend produziert von HTC, Samsung und Motorola. Nach Erhebungen von IDC und Gartner sind Android-Smartphones heute Marktführer in den USA.

Zuletzt hatte RIM hat seine Gewinnprognose für das erste Quartal um elf Prozent gesenkt. Das kanadische Unternehmen erwartet nach eigenen Angaben nun ein Ergebnis von 1,30 bis 1,37 Dollar je Anteilsschein in dem Dreimonatszeitraum bis Ende Mai. Im März hatte der Konzern noch 1,47 bis 1,55 Dollar je Dividendenpapier vorhergesagt. Grund für die Gewinnwarnung sei der schleppende Verkauf von Blackberry-Smartphones.



Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
Handelsblatt / Korrespondent

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