Soziale Netzwerke
Facebook und Twitter reagieren auf May-Appell

Die britische Premierministerin hat nach dem Anschlag von London gesagt, große Internetunternehmen stärker regulieren zu wollen, um den Austausch von Extremisten zu erschweren. Facebook und Twitter beziehen Position.
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LondonNach dem jüngsten Anschlag in London haben Facebook und Twitter versprochen, beim Kampf gegen extremistische Inhalte zu helfen. „Wir wollen, dass Facebook für Terroristen eine feindliche Umgebung ist“, erklärte der zuständige Manager Simon Milner am Sonntag. Der Konzern lösche terroristische Inhalte mit Hilfe von Software und Mitarbeitern, sobald man davon erfahre. Zudem benachrichtige Facebook die Behörden, wenn die Sicherheit von Menschen in Gefahr sei.

Die britische Premierministerin Theresa May hatte nach dem Anschlag in London angekündigt, den islamistischen Extremismus härter zu bekämpfen und will gemeinsam mit anderen Staaten das Internet stärker regulieren, um gegen entsprechende Inhalte vorzugehen.

Auch der kleinere Facebook-Konkurrent Twitter erklärte, terroristische Inhalte hätten auf dem Kurznachrichtendienst nichts zu suchen. Allein im zweiten Halbjahr 2016 seien fast 400.000 Accounts stillgelegt worden. Demnach verfeinert das Unternehmen seine Technik, um Botschaften zu löschen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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