Sportwettenanbieter
Telekom muss Websites nicht sperren

Das Kölner Verwaltungsgericht hat eine Anordnung der Bezirksregierung Düsseldorf aufgehoben. Die wollte den Bonner Konzern zur Kappung des Internetzugangs von zwei ausländischen Sportwettenanbietern verpflichten.

Die Deutsche Telekom hat sich vor Gericht erfolgreich gegen eine behördliche Anordnung zur Sperrung von Internetseiten zur Wehr gesetzt. Das Verwaltungsgericht Köln befand am Donnerstag eine Anordnung der Bezirksregierung Düsseldorf für rechtswidrig, mit der die Behörde die Telekom zur Sperrung des Zugangs zum Internetangebot zweier großer Sportwettenanbieter mit Sitz im Ausland verpflichten wollte. Gegen das Urteil ist Berufung beim Oberverwaltungsgericht Münster möglich. (Az.: sechs K 5404/10)

Das Gericht befand, die Telekom sei als sogenannter Access-Provider nach dem gestuften Haftungs- und Verantwortungssystem des Telemediengesetzes nicht für die Inhalte der Domains der beiden Wettanbieter verantwortlich - auch wenn sie um deren Rechtswidrigkeit...

 
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