Stagnierender Umsatz
Ericsson kommt nicht von der Stelle

Service sollte bei Telekommunikations-Ausrüstern einer der stärksten Bereiche sein, das alltagsnahe Geschäft erfordert gute Kundenkommunikation. Bei Ericsson schwächelt die Dienstleistung – ein Problem für die Schweden.
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StockholmDer schwedische Telekomausrüster Ericsson ist im vierten Quartal 2013 wegen der schwachen Dienstleistungssparte beim Umsatz kaum vorangekommen. Der Erlös lag mit 67 Milliarden schwedischen Kronen (7,58 Mrd Euro) nur geringfügig über dem Vorjahreswert, wie der Nokia-Konkurrent am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten mit mehr gerechnet.

Unterm Strich erzielte Ericsson mit 6,4 Milliarden Kronen wieder einen Gewinn. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 6,3 Milliarden Kronen verzeichnet.

Beim Umsatz schnitt die Netzwerksparte trotz eines Rückgangs um ein Prozent auf 34,8 Milliarden Kronen etwas besser ab als erwartet. Der Bereich sei von einem Erlösrückgang in Nordamerika und Japan gebremst worden. Infrastrukturprojekte in Russland und China hätten dies nicht ganz ausgleichen können. Zugleich sieht Ericsson noch große Chancen für die kommenden Jahre mit dem Ausbau von Netzen des superschnellen Datenfunks LTE. Das Dienstleistungsgeschäft enttäuschte mit einem Rückgang von drei Prozent auf 27,2 Milliarden Kronen.

Der weltweite Ausbau der mobilen Daten-Netze bringt Netzwerk-Ausrüstern zwar Hoffnung auf neues Geschäft. Doch etablierte Player wie Ericsson, Alcatel-Lucent oder NSN aus dem Nokia-Konzern bekommen immer mehr Konkurrenz von neuen Anbietern wie die chinesischen Konzerne Huawei und ZTE. Ericsson und Huawei liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel des Marktführers.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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