Streit mit Oracle
SAP gibt Datenklau zu

Seit Jahren versucht der US-Software-Anbieter Oracle mit milliardenschweren Zukäufen, zur größeren SAP aufzuschließen. Vergebens. Eine Klage verschafft den Amerikanern nun aber Oberwasser. Denn der deutsche Konkurrent muss zugeben, dass eine Tochterfirma unrechtmäßig Daten von Oracle beschafft hat.

HB STUTTGART. Wie SAP am Dienstag in Walldorf mitteilte, war die Tochter Tomorrow-Now grundsätzlich berechtigt, im Kundenauftrag von der Oracle-Website Material herunterzuladen. Einige „Fehlerbehebungen und Wartungsdokumente“ seien allerdings in unangemessener Weise heruntergeladen worden. „Jeder einzige unangebrachte Download ist unannehmbar aus meiner Perspektive“, sagte SAP-Chef Henning Kagermann. „Wir bedauern sehr, dass das passiert ist.“

Die Daten seien allerdings nicht an SAP geflossen, sondern in den separaten Systemen der US-Tochter geblieben, hieß es vom weltgrößten Hersteller von Unternehmens-Software. Deshalb sei für Oracle kein großer Schaden entstanden. SAP werde nun mit dem US-Justizministerium zusammenarbeiten, das die Vorlage gewisser Dokumente verlangt habe. Zudem habe...

 
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