Tarifkonflikt
Telekom-Beschäftigte treten in den Warnstreik

Bei der Telekom unterstreichen die Mitarbeiter ihre Forderung nach einer Lohnerhöhung mit Warnstreiks. Wie im öffentlichen Dienst auch verlangt Verdi 6,5 Prozent mehr Gehalt. Vor allem Geringverdiener sollen profitieren.
  • 0

BerlinIm bundesweiten Tarifkonflikt bei der Telekom haben heute Warnstreiks begonnen. Die Gewerkschaft Verdi hat 10.000 Beschäftigte zu zweistündigen Ausständen aufgerufen. In München legten am Morgen Beschäftigte von mehreren Telekom-Standorten die Arbeit nieder, wie ein Verdi-Sprecher in Berlin sagte. In anderen Städten sollten die Warnstreiks später beginnen. Dies sei ein „ernstzunehmendes Signal“ an die Arbeitgeber vor der vierten Verhandlungsrunde, die am 18. April beginnt.

Die Gewerkschaft fordert für die mehr als 85.000 Beschäftigten bei den Telekom-Gesellschaften 6,5 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine stärkere Anhebung niedriger Einkommen. Die Arbeitgeber haben Verdi zufolge noch kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Tarifkonflikt: Telekom-Beschäftigte treten in den Warnstreik"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%