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Telefonica baut DSL-Geschäft in Deutschland aus

Der spanische Telekomkonzern Telefonica will mit dem Ausbau seines DSL-Geschäfts in Deutschland stärker mit der Telekom konkurrieren.

dpa-afx FRANKFURT. Bis Mitte des kommenden Jahres sollen rund 1 500 Hauptverteiler (HVT) der Telekom - hier beginnt die letzte Meile zum Haushalt der Kunden - mit dem Telefonica-Netz verbunden werden, berichtet die "Frankfurt Allgemeine Zeitung" (Mittwoch) unter Berufung auf Telefonica-Deutschland-Chef Andreas Bodczek.

Im Gegensatz zu dem größten Konkurrenten der Deutschen Telekom, der Vodafone-Tochter Arcor, wird sich Telefonica nicht darauf spezialisieren, die letzte Meile zum Kunden komplett von der Telekom zu mieten. "Wir werden uns zunächst auf das Line-Sharing konzentrieren und entsprechend nur das für DSL notwendige Frequenzband auf dem Kupferkabel der letzten Meile von der Telekom mieten", sagte Bodczek der Zeitung.

Line-Sharing bedeutet, dass der Kunde seinen Telefonanschluss bei der Telekom behält, den DSL-Anschluss aber von einem anderen Anbieter mietet, der dann die Telefonica-Infrastruktur nutzt. Der bis Juni 2005 genehmigte Preis für das Line-Sharing liegt mit 2,43 Euro im Monat deutlich unter der Miete für die gesamte Leitung.

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