Telekom-Service
Verärgerte Kundschaft

Fehlerhafte Rechnungen, endlose Wartezeiten und unfreundliche Mitarbeiter: In der Bevölkerung ist der Name Telekom zu einem Synonym für schlechten Service geworden, daran haben auch die guten Worte von Konzernchef René Obermann auf der Hauptversammlung am Donnerstag in Köln nichts geändert. Sieben Telekom-Kunden schildern ihre ganz persönlichen Erfahrungen.

Existenz gefährdet

Ich bin Eigentümer eines Wellnesshotels in der Eifel und Kunde von T-Systems in Aachen, die mich hart an die Existenzgefährdung geführt hat. In Kürze: T-Systems hat einen Internet-DSL-Anschluss für das Hotel konfiguriert und die PCs eingerichtet inklusive Router, Passwörter, E-Mail-Adressen und dergleichen. Danach sind die Internetkosten von bisher rund 60 Euro im Monat (im Sommer 2006) auf bis zu 400 Euro im Januar 2007 angestiegen. Trotz Flatrate für 4,50 Euro pro Monat. Es gab etlichen Schriftverkehr, in dem T-Systems ständig neue und widersprüchliche Aussagen traf, bis mir dann T-Online mitteilte, dass ich weiterhin für 1,59 Euro pro Minute über ISDN ins Internet gehe. Nachdem ich T-Online mitteilte, dass der Fehler bei T-Systems läge und ich die offenen T-Online-Rechnungen von über 1 000 Euro nicht zahlen will, wurde der Online-Anschluss Anfang März sofort gesperrt. Da 90 Prozent der Wellnessgäste über das Internet buchen, ist der Umsatz im März um bisher 22 000 Euro zurückgegangen.

Gerhard Nadolny
Erkensruhr/Eifel (Nordrhein-Westfalen)

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