Telekommunikation
Gemischte Kassenlage bei Telefonica

Beim spanischen Telekomkonzern Telefonica ist der Nettogewinn deutlich eingebrochen. Im dritten Quartal konnte Telefonica im operativen Geschäft allerdings mehr verdienen als im Vorjahr. Und: An der Prognose fürs kommende Jahr hält das Unternehmen fest.

HB MADRID. Der Nettogewinn der spanischen Telefongesellschaft Telefonica ist in den ersten neun Monaten 2008 um knapp 30 Prozent eingebrochen. Von Januar bis September verbuchte der Konzern einen Überschuss von 5,596 Milliarden Euro, wie Telefonica am Freitag mitteilte. Damit traf der Konzern die Erwartungen der Analysten, die mit 5,571 Milliarden Euro gerechnet hatten. Im Vorjahr hatte Telefonica dank Verkäufen einen Sondergewinn von 2,6 Milliarden Euro verbucht, was den Vergleich verzerrt. Im dritten Quartal hat Telefonica im operativen Geschäft mehr umgesetzt und verdient als im Vorjahr. Zugleich bekräftigte das Unternehmen die Prognosen für das laufende Jahr. Der Umsatz sei um 5,7 Prozent auf knapp 15 Mrd. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen in Madrid mit. Der operative Gewinn sei zwar um 15,4 Prozent auf 5,9 Mrd. Euro gefallen - bereinigt um die Erlöse aus einem Spartenverkauf im Vorjahresquartal sei der operative Gewinn allerdings um rund fünf Prozent gestiegen.

Der Überschuss halbierte sich den Angaben zufolge auf zwei Mrd. Euro. Hier belastete neben dem fehlenden Sondereffekt aus dem Vorjahr eine deutlich höhere Steuerlast. Das Unternehmen, das in Deutschland mit O2 vertreten ist, bekräftigte die Absicht einer stark steigenden Dividende in den kommenden Jahren und den Rückkauf eigener Aktien fortzusetzen.

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