Telekommunikation
Telekom-Rivalen: Mega-Deal für DSL-Zugänge

Die Konkurrenten der Telekom wollen den Monopolisten bei DSL-Internetzugängen auskontern. Bis 2020 wollen sie laut dem Branchenverband VATM 40 Milliarden Euro in den Aufbau eines Glasfasernetzes investieren. In einem Brief an Kanzlerin Merkel kündigen die Telekom-Rivalen an, Lücken im DSL-Netz billiger als die Telekom zu schließen – die gibt sich betont gelassen.

DÜSSELDORF. Mit dem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wollen die in dem Verband VATM zusammengeschlossenen Telekom-Konkurrenten vor allem eines erreichen: nämlich Pläne der Telekom torpedieren. Deren Chef René Obermann hatte unlängst angekündigt, ganz Deutschland flächendeckend mit schnellem Internet per DSL zu versorgen. Doch während die Telekom die "weißen Flecken" für zwei Milliarden Euro tilgen würde, wollen die Rivalen des einstigen Monopolisten das billiger hinbekommen. Und zwar deutlich.

"Wir brauchen im Vergleich zur Telekom nur 1,5 Milliarden Euro, um die weißen Flecken zu schließen, möglichst mit digitalem Funkanschluss", sagt Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten...

 
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