Telekommunikation
Unity Media will Fußball-Internetrechte nicht abgeben

Der Kabelnetzbetreiber Unity Media will seine Internetrechte an der Fußball-Bundesliga nicht an die Deutsche Telekom abgeben.

dpa KERPEN/HAMBURG. „Die Internetrechte sind ein wichtiges Element, um unser Breitbandangebot zu vermarkten. Wir wollen diese Rechte selber nutzen“, sagte Unity Media-Chef Parm Sandhu der Onlineausgabe der „Financial Times Deutschland“ (Dienstag).

In einem Bieterverfahren hatte sich die zu Unity Media gehörende Sportrechteagentur Arena die Pay-TV-Rechte für die kommenden drei Jahre gesichert. Arena darf das eigene TV-Angebot laut Vertrag auch parallel im Internet zeigen. Das schmälert den Wert der Internetrechte, für die die Telekom rund 45 Mill. Euro gezahlt hatte.

Telekom-Vorstand Walter Raizner hatte jüngst kritisiert, die Bundesliga habe die Internetrechte zwei Mal verkauft. „Dem können wir nicht zustimmen.“ In den kommenden Wochen wolle er darüber mit der Deutschen Fußball-Liga (DFL) und Arena sprechen.

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