Tiefrote Zahlen
Premiere-Aktionäre beschließen Kapitalerhöhung

Beinahe geschlossen haben die Aktionäre des kriselnden Bezahl-Fernsehsenders Premiere für eine überlebensnotwendige Finanzspritze gestimmt. Laut Konzern haben 99,6 Prozent des anwesenden Kapitals einer Kapitalerhöhung von 412 Mio. Euro zugestimmt.

HB MÜNCHEN. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung nickten am Donnerstagabend Premiere zufolge 99,6 Prozent des anwesenden Kapitals eine Kapitalerhöhung von 412 Mio. Euro ab. Im Vorfeld hatte Premiere-Großaktionär Rupert Murdoch zugesichert, alle nicht anderweitig verkauften neuen Aktien aus der Kapitalerhöhung zu zeichnen. "Die Zustimmung gibt uns die Chance, aus Premiere ein erfolgreiches Unternehmen zu machen", sagte Firmenchef Mark Williams. Das Geld solle in neue Programme und eine Marketing-Offensive fließen. Auf Basis dieser Maßnahmen will der Sender im Jahr 2011 schwarze Zahlen schreiben.

Medienmogul Murdoch kontrolliert mit seinem Konzern News Corp 29 Prozent an Premiere. Abhängig vom Anklang der für das zweite Quartal geplanten Kapitalerhöhung konnte sein Anteil bald deutlich steigen.

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