Toyota als Vorbild
Fujitsu sucht die Kostenschraube

Die billige Konkurrenz macht Druck - da beginnt man doch besser damit, Einsparpotenziale im eigenen Unternehmen ausfindig zu machen und an der Kostenschraube zu drehen.

HB TOKIO. Der japanische Siemens-Partner Fujitsu will seine Produktionskosten bis zum März 2006 um 30 % verringern. Das Unternehmen wolle mit der Restrukturierung heimischer Produktionsstätten für Server, Mainframes, externe Datenspeicher und Telekom-Ausrüstungen effizienter und global wettbewerbsfähiger werden, sagte eine Sprecherin am Montag in Tokio.

„Am 1.September hat Fujitsu eine spezielle Abteilung auf den Weg gebracht, die unsere heimischen Produktionsstätten einer Überprüfung unterziehen soll“, sagte die Sprecherin. Kenntnisse, wie sich Fabrikationskosten reduzieren lassen, solle dabei auch von dem japanischen Autobauer Toyota kommen. Einem früheren Bericht der Zeitung „Nihon Keizai Shimbun“ zufolge ist geplant, den Vorratsbestand in den Werken, die Zeit von der Auftragsnahme zur Fertigstellung und die Produktionskosten um die Hälfte zu verringern.

Wegen schwacher globaler Nachfrage, Transportverzögerungen bei Handys und Erdbebenschäden hat Fujitsu auch im Quartal von April bis Juni 2003 Verluste geschrieben. Vor einigen Wochen hatte die Ratingagentur Standard & Poor's Fujitsu wegen schwacher Finanzkraft und langsamer Erholung der Gewinnen „BB+“ auf „BBB-“ abgestuft.

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