Umsatz rückläufig
Nortel leidet unter Investitionszurückhaltung

Wegen der anhaltenden Investitionszurückhaltung der Telefongesellschaften hat der kanadische Telekomausrüster Nortel Networks im zweiten Quartal 2003 einen Umsatzrückgang und einen leichten Verlust verzeichnet, damit aber die Analystenerwartungen exakt getroffen.

Reuters TORONTO. Der Verlust betrage 14 Millionen US-Dollar oder Null Cent pro Aktie nach einem Minus von 697 Millionen Dollar oder 20 Cent je Anteilschein im Vorjahreszeitraum, teilte das in Brampton, in der kanadischen Provinz Ontario ansässige Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Der Umsatz fiel den Angaben zufolge um 2,33 Milliarden Dollar von 2,77 Milliarden Dollar vor einem Jahr. Analysten hatten einen Ergebnis je Aktie von Null Cent prognostiziert.

In dem Ergebnis seien Belastungen von 37 Millionen Dollar im Zusammenhang mit fusionsbedingten Abschreibungen und von fünf Millionen Dollar aus der Umstrukturierung berücksichtigt, teilte der zu den weltgrößten Telekomausrüstern zählende Konzern weiter mit. Zudem seien darin außerordentliche Einnahmen vor Steuern von rund 51 Millionen Dollar enthalten.

Nortel-Chef Frank Dunn kündigte bei der Vorlage des Quartalsberichts an, angesichts des weltweit anhaltenden wirtschaftlichen Drucks und vor dem Hintergrund des Zustands der Branche werde das Unternehmen auf kurze Sicht weiterhin vorsichtig operieren. Er sei aber zuversichtlich die Position von Nortel am Markt verbessern zu können.

Im vorangegangenen Quartal hatte Nortel erstmals seit drei Jahren die Gewinnzone wieder erreicht. Dennoch bleibt das Unternehmen weit von der Rolle eines Börsenlieblings, wie zur Zeit des Technologie-Booms, entfernt.

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