Unverhältnismäßige Lizenzgebühren
US-Chiphersteller Rambus droht hohes EU-Bußgeld

Neben Intel droht nun auch dem US-Computerchipkonzern Rambus ein hohes Wettbewerbsbußgeld der EU-Kommission. Die Strafe könnte bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes des Unternehmens betragen. Allerdings ist das Verfahren kompliziert, da es sich um einen besonderen Patent-Fall handelt.

HB BRÜSSEL. Rambus nehme nach ersten Erkenntnissen unverhältnismäßige Lizenzgebühren für gewisse Patente auf sogenannte DRAM-Chips (Dynamic Random Access Memory), teilte die Kommission am Donnerstag in Brüssel mit. Solche Chips werden neben Computern unter anderem in Spielekonsolen von Nintendo oder Sony eingesetzt.

Die Behörde startete bereits am 30. Juli ein förmliches Kartellverfahren, an dessen Ende bei bewiesenen Vorwürfen ein Bußgeld von bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes droht. Die Kommission war bereits im Juli gegen Chip-Weltmarktführer Intel wegen des Verdachts des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung vorgegangen.

Rambus mit Sitz im US-Staat Delaware bestätigte auf seiner Internet-Seite die Eröffnung des Verfahrens. Das...

 
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