Urteil
Blackberry-Entwickler gewinnt Patentstreit in Deutschland

Nach dem verlorenen Patentstreit in den USA kann der kanadische Blackberry-Herstellers Research In Motion (RIM) in einem ähnlichen Fall einen Sieg verbuchen. Eine deutsche Gerichtsentscheidung hat den Aktienkurs des Unternehmens am Montag in die Höhe schnellen lassen.

HB MÜNCHEN. Der Hersteller von Geräten zur drahtlosen Übertragung von E-Mails war von dem in Luxemburg ansässigen Unternehmen InPro verklagt worden, weil RIM angeblich InPro-Patente in Deutschland verletzt habe. Das Bundespatentgericht in München sei diesem Vorwurf jedoch nicht gefolgt, teilte RIM mit. InPro könne gegen die Entscheidung Revision einlegen. Das Bundespatentgericht war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Die Aktien von RIM schossen nach der Mitteilung in Toronto um über drei Prozent auf 78,43 kanadische Dollar nach oben und trugen dazu bei, dass der kanadische Aktienmarkt auf ein Rekordhoch kletterte. An der Technologiebörse Nasdaq stiegen die Papiere um 3,6...

 
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