US-Halbleiterhersteller
Dresden darf sich auf drittes AMD-Werk freuen

Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa will der amerikanische Halbleiterhersteller Advanced Micro Devices (AMD) ein drittes Werk am Standort Dresden bauen.

HB DRESDEN. Offiziell will das Unternehmen das Projekt an diesem Montag verkünden. Unternehmenssprecherin Cornelia Sonntag wollte am Donnerstag dazu nicht Stellung nehmen und verwies auf eine Pressemitteilung vom selben Tag, in der von einem für den Konzern „bedeutsamen Vorhaben“ die Rede ist. Medien hatten Anfang April den AMD-Chef für den Standort Sachsen, Hans Deppe, zitiert, wonach eine Entscheidung über ein drittes AMD-Werk im Sommer fallen sollte.

Das Unternehmen hatte bereits angekündigt, bis 2008 insgesamt 5,8 Mrd. Dollar zu investieren. Zunächst war von einem umfangreichen Ausbau und einer Modernisierung der beiden Fabriken die Rede. Dabei soll unter anderem die Energieversorgung der Chip- Fabriken nochmals erweitert werden. Auch die Reinräume sollen neue Ausrüstungen zum Bau leistungsfähigerer und noch kleinerer Chips erhalten. Allein rund 2,4 Mrd. Euro waren in das zweite Werk investiert worden, in dem 300-Millimeter-Siliziumscheiben gefertigt werden.

Bei AMD in Dresden arbeiten bereits 2800 Beschäftigte. AMD ist einer der größten Einzelinvestoren in den neuen Ländern in den vergangenen fünf Jahren.

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