US-Mobilfunkanbieter
Sprint Nextel fährt weiter Verluste ein

Es bleibt dunkelrot: Der drittgrößte Mobilfunkanbieter der USA, Sprint Nextel, kommt nicht aus dem Zahlenkeller. Aufgrund von Abschreibungen und teuer subventionierter iPhones nahm der Fehlbetrag deutlich zu.
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Overland ParkDer drittgrößte US-Mobilfunkanbieter Sprint Nextel steckt in den roten Zahlen fest. Der Fehlbetrag wuchs im dritten Quartal von 301 auf 767 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Grund dafür seien Abschreibungen und die teure Subventionierung des Verkaufs von iPhones. Smartphone-Verträge kosten Telekom-Anbieter oft kräftige Zuschüsse für das Gerät, fahren aber hohe Nutzungsgebühren ein.

Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 5 Prozent auf 8,76 Milliarden Dollar. Den Schub verdankt der Konkurrent von AT&T, Verizon Wireless und T-Mobile wiederum der starken Datennutzung mit Smartphones, welche die Monatsabrechnungen in die Höhe treibt. Operativ fiel der Gewinn bereinigt um Sondereffekte wegen der Zuschüsse beim Handykauf von 1,4 auf 1,28 Milliarden Dollar.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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