VDZ-Personalie Stefan Holthoff-Pförtner
Pakt im Hinterzimmer?

PremiumDer Gesellschafter der Essener Funke-Gruppe soll als Nachfolger von Hubert Burda zum neuen Präsidenten des Zeitschriftenverbandes VDZ gekürt werden. Doch der Widerstand gegen den Mann mit großer Nähe zur Politik wächst.

Der Kandidat hält sich öffentlich zurück. Eigentlich sollte der Essener Anwalt Stefan Holthoff-Pförtner am 6. November in Berlin als Nachfolger von Hubert Burda zum neuen Präsidenten des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) gewählt werden. Doch der Vorschlag des VDZ-Präsidiums war wohl etwas voreilig. Denn der Widerstand gegen den Medienunternehmer, dem 16,5 Prozent an der Funke-Mediengruppe („WAZ“, „Gong“, „Hörzu“) gehören, wächst.

In einem Brief, der dem Handelsblatt vorliegt, kritisieren Gruner-CEO Julia Jäkel, „Zeit“-Geschäftsführer Rainer Esser, „Spiegel“-Geschäftsführer Thomas Hass und der Verleger Christian Medweth, dass sie mit der Kandidatur von Holthoff-Pförtner „vor vollendete Tatsachen“ gestellt worden seien.

„Erinnert Sie das nicht auch an...

 
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